Mein erster Antrag hat gezeigt, worin laut Stadt Wien die Lösung liegt: Graffiti müssen rasch entfernt werden. Mit meinem neuen Antrag fordere ich nun, dass diese Erkenntnis auch in der Praxis umgesetzt wird. Denn Ankündigungen allein machen unseren Bezirk nicht sauber. Entscheidend sind konkrete Maßnahmen.
Graffiti-Vandalismus ist leider weiterhin ein großes Problem im 3. Bezirk. Wer durch Landstraße geht, sieht es täglich: Viele Wohnhausanlagen und öffentliche Bereiche sind über längere Zeit mit Schmierereien verschmutzt. Das beeinträchtigt nicht nur das Erscheinungsbild unseres Bezirks, sondern auch das Sicherheits- und Sauberkeitsgefühl der Menschen.
Bereits im Dezember 2025 habe ich einen Antrag für eine Sensibilisierungskampagne gegen Graffiti-Vandalismus eingebracht. Ziel war es, das Bewusstsein dafür zu stärken, dass Graffiti Sachbeschädigung sind und unser gemeinsames Wohnumfeld schädigen.
In der Beantwortung meines Antrags erklärte der zuständige Stadtrat, dass die rasche Entfernung von Graffiti die wirksamste Maßnahme gegen Nachahmungseffekte sei. Dieser Einschätzung stimme ich ausdrücklich zu.
Gerade deshalb habe ich in der Bezirksvertretungssitzung am 25. Juni 2026 einen weiteren Antrag eingebracht. Darin fordere ich, dass Graffiti auf Wohnhausanlagen von Wiener Wohnen möglichst rasch entfernt werden.
Denn die Realität zeigt leider ein anderes Bild: An vielen Standorten bleiben Graffiti über längere Zeit bestehen. Dadurch werden weitere Schmierereien begünstigt und das Ortsbild leidet unnötig.
Wenn rasche Entfernung tatsächlich als wirksamste Maßnahme anerkannt wird, dann muss dieses Prinzip auch konsequent umgesetzt werden.
Ein sauberer Bezirk ist keine Nebensache. Er bedeutet mehr Lebensqualität, mehr Sicherheit und mehr Respekt gegenüber den Menschen, die hier leben.
Ich werde mich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Landstraße sauber, gepflegt und lebenswert bleibt.



