Graffiti-Vandalismus beschäftigt viele Bewohnerinnen und Bewohner der Landstraße seit Jahren. Auch ich werde regelmäßig darauf angesprochen. Der Ärger ist groß, und oft höre ich den Satz: „Da tut ja niemand etwas.“
Genau aus diesem Grund habe ich im Dezember 2025 einen Antrag für eine Sensibilisierungskampagne gegen Graffiti-Vandalismus im 3. Bezirk eingebracht. Der Antrag wurde in der Bezirksvertretung mehrheitlich beschlossen.
Dieses Thema begleitet die Volkspartei Landstraße bereits seit längerer Zeit. Auch meine Kollegen beschäftigen sich laufend mit der Frage, welche zusätzlichen Maßnahmen notwendig sind, um Graffiti-Vandalismus wirksamer zu bekämpfen und präventiv entgegenzuwirken.
Nun liegt die schriftliche Beantwortung des zuständigen Stadtrats vor. Darin wird festgehalten, dass Graffitis auf privaten Hausfassaden in die Verantwortung der jeweiligen Eigentümer fallen und dass die Stadt Wien im öffentlichen Raum laufend Reinigungs- und Präventionsmaßnahmen setzt. Zudem wird darauf verwiesen, dass Werbe- und Sensibilisierungskampagnen nur in jenen Themenbereichen umgesetzt werden, die direkt in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Wien fallen. (Siehe Beantwortung unten).
Faktisch bedeutet das:
Der Antrag ist politisch angenommen worden, führt jedoch aktuell zu keiner neuen stadtweiten Sensibilisierungskampagne.
Ist das Thema damit erledigt? Nein.
Denn genau diese Rückmeldung zeigt, dass die bisherigen Maßnahmen, so wichtig sie sind, nicht ausreichen. Reinigung allein löst das Problem nicht dauerhaft, insbesondere dort, wo Flächen aufgrund rascher Wiederbeschmierung kaum mehr gereinigt werden. Das bestätigen mir viele Gespräche mit Anrainerinnen und Anrainern.
Kunst im öffentlichen Raum hat ihren Platz, illegale Schmierereien und Sachbeschädigungen haben ihn nicht.
Ein gepflegtes Stadtbild ist keine Nebensache, sondern Teil der Lebensqualität in unserem Bezirk. Auch wenn dieser Antrag administrativ an seine Grenzen gestoßen ist, bleibt das Thema auf unserer Agenda.
Für Rückmeldungen und Anregungen aus dem Bezirk bin ich jederzeit dankbar.
E-Mail: kontakt@mariataramona.eu
Der Antrag wurde politisch angenommen, führt aber laut Beantwortung zu keinen neuen Maßnahmen.

