Nun liegt die Beantwortung der zuständigen Wohnbaustadträtin auf unseren Antrag vor. Wiener Wohnen hält darin fest, dass besonders problematische Graffitis, etwa rassistische, antisemitische oder nationalsozialistische Schmierereien, umgehend entfernt werden. Bei allen anderen Graffitis wird jedoch im Einzelfall entschieden, ob eine Entfernung erfolgt. Eine flächendeckende Entfernung sei laut Wiener Wohnen aus finanziellen Gründen nicht zweckmäßig.
Genau hier sehe ich weiterhin Handlungsbedarf. Denn auch eine „gewöhnliche“ illegale Schmiererei bleibt eine Beschädigung und beeinträchtigt das Erscheinungsbild einer Wohnhausanlage. Wenn Graffitis über längere Zeit bestehen bleiben, entsteht bei vielen Bewohnerinnen und Bewohnern verständlicherweise der Eindruck, dass nichts passiert.
Mir ist bewusst, dass mit öffentlichen Mitteln verantwortungsvoll umgegangen werden muss. Gleichzeitig dürfen wir uns nicht damit abfinden, dass beschmierte Fassaden zunehmend zum normalen Stadtbild gehören. Sauberkeit und ein gepflegtes Wohnumfeld sind ebenfalls Teil der Lebensqualität.
Deshalb möchte ich auch weiterhin genau hinschauen. Wenn Ihnen ein Gemeindebau im 3. Bezirk bekannt ist, in dem Graffiti seit längerer Zeit nicht entfernt wurden, freue ich mich über Ihren Hinweis.
Graffiti im 3. Bezirk? Schreiben Sie mir!
Kennen Sie einen Gemeindebau im 3. Bezirk, in dem Graffiti seit längerer Zeit nicht entfernt wurden? Schicken Sie mir gerne einen Hinweis, wenn möglich mit Adresse und Foto.

Beantwortung der zuständigen Wohnbaustadträtin vom 24. August 2026 zu unserem Antrag.
